Unsere 80-köpfige schwarzbunte Milchviehherde ist das Herz des Betriebes. Die Kühe, die alle auf dem Betrieb aufgewachsen sind, fressen ausschließlich betriebseigenes Futter und wandeln dieses in Milch und wertvollen Mist um, mit dem unsere Flächen gedüngt werden. Damit schließt sich die Kuh voll und ganz in den Nährstoffkreislauf des Betriebes ein.

Fütterung – Eine frische Vielfalt

Über den Sommer hinweg fressen die Kühe ausschließlich frisches Futter. Dabei kann die Kuh selbst entscheiden ob sie lieber auf der kräuterreichen Weide fressen will oder im Stall, wo es frisches Kleegras von den Ackerflächen gibt. Zudem kann die Kuh auch individuell wertvolles Kraftfutter beim Melken fressen, dabei handelt es sich um Lupinen-, Ackerbohnen- und Roggenschrot aus eigenem Anbau. Durch dieses Kraftfutter bleiben die Kühe fit und vital und erzeugen reichhaltige Milch.
Im Winter, wenn auf den Feldern und Wiesen nichts mehr wächst, erhalten die Kühe im Stall Heu, Silagefutter und ein wenig Mais, ebenfalls aus eigenem Anbau.

Der Melkroboter – artgerechte Haltung verknüpft mit modernster Technik

Der Melkroboter ist unsere 24/7 Arbeitskraft. Hier kann die Kuh hingehen wann sie will und sich melken lassen. Dadurch, dass die Kuh ungezwungen zum Melken gehen kann, wird Stress wie beispielsweiße Rangkämpfe vermieden. Im Melkroboter hat jede Kuh ihr persönliches Profil, wodurch der Melkprozess schonend und gesundheitserhaltend durchgeführt wird.

Leben der Kuh

Am wichtigsten ist uns, dass die Kuh ihre eigenen Entscheidungen treffen kann, dass bedeutet, dass sie je nach Lust und Laune auf der Weide frisst oder sich sonnt, im Laufstall Kleegras oder Heu zu sich nimmt, zum Melken und Kraftfutter fressen in den Melkroboter geht oder sich einfach zum Schlafen in eine Strohbox legt.

Die Kälber – Die Zukunft des Betriebes

Die neugeborenen Kälber verbringen ihre ersten Lebenstage bei ihrer Mutter und erhalten ausschließlich die mit Abwehrstoffen angereicherte Milch der Mutter. Durch die Muttermilch können sie ihr Immunsystem aufbauen. Je nach Situation schließt sich danach die Kuh wieder der Herde an und die Kälber kommen in Gruppen mit anderen zusammen oder mehrere Kälber bleiben bei einer Kuh die diese dann aufzieht.
Schlussendlich ist es unser Ziel, dass jedes Tier auf dem Betrieb aufgezogen wird, das heißt auch die männlichen Kälber werden weitestgehend mit zur Mast aufgezogen und schließen sich der Gallowayherde an.